GS Nassau Aktuell


120 Kinder lernen gemeinsam schwimmen –

Ein Leuchtturmprojekt für die Region, entstanden aus einer Idee, getragen von vielen engagierten Menschen und geschaffen für das Wohl unserer Kinder.

NASSAU. Zwei Wochen lang stand für 120 Kinder aus der Freiherr-vom-Stein- Grundschule Nassau, der Grundschule am Windrad Singhofen und erstmals auch der Oranienschule Singhofen nicht Mathematik oder Deutsch, sondern das sichere Bewegen im Wasser auf dem Stundenplan. Gemeinsam nahmen die Schülerinnen und Schüler am inzwischen fest etablierten Schwimmprojekt im Freibad Nassau teil. Das Projekt verfolgt ein klares Ziel: Jedes Kind soll die Möglichkeit erhalten, sicher schwimmen zu lernen und wichtige Erfahrungen im Umgang mit dem Element Wasser zu sammeln. Gerade vor dem Hintergrund steigender Nichtschwimmerzahlen kommt solchen Projekten eine besondere Bedeutung

zu. Während der beiden Projektwochen wurden die Kinder entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten in verschiedene Leistungsgruppen eingeteilt. Von der Wassergewöhnung über die Vorbereitung auf das Seepferdchen bis hin

zu Bronze- und Silberabzeichen konnten alle Kinder auf ihrem persönlichen Leistungsstand gefördert werden. Trainiert wurden unter anderem das sichere

Schwimmen in Brust- und Rückenlage, Tauchen, Gleiten, Ausdauerleistungen sowie das richtige Verhalten im und am Wasser. Grundlage des Projekts war ein differenziertes Gruppenkonzept mit verschiedenen Niveaustufen und einer intensiven Betreuung der Kinder. Ein solches Vorhaben ist nur durch die Unterstützung zahlreicher Partner möglich. Ein besonderer Dank gilt der DLRG Nassau, deren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die Schulen an jedem Projekttag engagiert unterstützten und maßgeblich zum Gelingen beitrugen. Stellvertretend hierfür steht Olaf Urban, Vorsitzender der DLRG Nassau. Seit Beginn des Projektes begleitet er die Initiative mit großem persönlichem Einsatz. Jahr für Jahr betreut er die Ausbildung der Lehrkräfte, unterstützt die Schulen bei Fragen der Sicherheit und Organisation und ist während des Schwimmprojektes selbst vor Ort, um die Kinder und das Team zu unterstützen. Sein Engagement ist ein wesentlicher Baustein für den nachhaltigen Erfolg des Projektes.

Ebenso danken die beteiligten Schulen den zahlreichen Elternhelferinnen und Elternhelfern, die die Kinder außerhalb des Wassers begleiteten und für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ein besonderer Dank gilt Herrn Thorsten Reinhardt, dem Vorsitzenden des Bildungspakts für Nassau. Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Idee eines flächendeckenden Schwimmprojekts für die Kinder unserer Region vor mittlerweile fünf Jahren

entstanden ist. Gemeinsam mit Thorsten Winkes, Rektor der Freiherr-vom-Stein-Grundschule Nassau, entwickelte er die Vision, möglichst vielen Kindern unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen den Zugang zum

sicheren Schwimmen zu ermöglichen. Was damals als gemeinsames Projekt einer Schule begann, hat sich inzwischen zu einem echten Leuchtturmprojekt für die Region entwickelt. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung haben auch die Schulleiterinnen Frau Bubinger von der Grundschule am Windrad Singhofen sowie Frau Böhninger von der Oranienschule Singhofen. Beide unterstützen die Idee und tragen dazu bei, dass immer mehr Kinder von diesem besonderen Angebot profitieren können. Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit der drei Schulen ist ein Netzwerk entstanden, das weit über die eigentliche Schwimmausbildung hinausreicht.

Gemeinsam verfolgen die Schulen das Ziel, allen Kindern – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – die Möglichkeit zu geben, eine lebenswichtige Kulturtechnik zu erlernen und Sicherheit im Wasser zu

gewinnen. Interessierte Schulen können sich an Herrn Winkes direkt oder an die ADD/Schulsport wenden. Fortbildungen rund um das Leuchtturm-Projekt sind auch für das nächste Jahr geplant. Heute profitieren neben den Kindern der Freiherr-vom-Stein-Grundschule Nassau auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Windrad Singhofen sowie erstmals die Kinder der Oranienschule von diesem besonderen Angebot. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreiche Zusammenarbeit über Schulgrenzen hinweg gelingen kann und welche Möglichkeiten entstehen, wenn Bildungseinrichtungen, Ehrenamt, Kommunen und Förderer gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Möglich wurde das Projekt erneut durch die finanzielle Unterstützung des „Bildungspakts für Nassau“. Seit mehreren Jahren trägt der Bildungspakt entscheidend dazu bei, dass Kinder aus der Region unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen die Chance erhalten, das Schwimmen zu erlernen und Schwimmabzeichen zu

erwerben. Für dieses nachhaltige Engagement sprechen die Zahlen für sich: Allein im Rahmen des Schwimmprojektes konnten in den vergangenen fünf Jahren circa 500 Kinder sicher an das Schwimmen herangeführt werden. Zahlreiche Kinder legten dabei erfolgreich ihre Schwimmabzeichen vom Seepferdchen bis hin zu den Deutschen Schwimmabzeichen in Bronze und Silber ab. Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus der G. und I. Leifheit Stiftung. Durch die umfassende Sanierung und Modernisierung des Freibades Nassau wurde

schon vor Jahren eine hervorragende Infrastruktur geschaffen, die solche Projekte überhaupt erst ermöglicht. Das Freibad ist längst weit mehr als ein Ort der Freizeitgestaltung. Es ist ein wichtiger Bildungs- und Lernort geworden, an dem Jahr für Jahr hunderte Kinder wichtige Kompetenzen für ihre Sicherheit und Gesundheit erwerben können. Ohne diese Investition wäre die Erfolgsgeschichte des Schwimmprojekts in dieser Form kaum denkbar

gewesen. „Schwimmen ist eine lebenswichtige Kulturtechnik. Unser Ziel ist es, jedem Kind die Möglichkeit zu geben, sich sicher im Wasser bewegen zu können“, betont Schulleiter Thorsten Winkes. Der Erfolg des Projekts zeigteindrucksvoll, was entstehen kann, wenn engagierte Menschen eine gemeinsame Idee verfolgen. Lehrkräfte, DLRG, Elternhelferinnen und Elternhelfer, die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, die G. und I. Leifheit Stiftung, der Bildungspakt Nassau und viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer tragen Jahr für Jahr dazu bei, dass Kinder wichtige Fähigkeiten für ihr gesamtes Leben erwerben können. Das Schwimmprojekt ist damit weit

mehr als ein Unterrichtsvorhaben. Es ist ein Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement, ehrenamtlicher Einsatz und die Zusammenarbeit verschiedener Institutionen nachhaltige Bildungsangebote schaffen können. Für viele Kinder bedeutet das Projekt nicht nur das Erlernen einer lebenswichtigen Kulturtechnik, sondern auch das Überwinden von Ängsten, das Sammeln von Erfolgserlebnissen und das Gewinnen von Selbstvertrauen.

Die beteiligten Schulen bedanken sich herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, der DLRG Nassau, dem Bildungspakt Nassau, der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, der G. und I. Leifheit Stiftung, den

Elternhelferinnen und Elternhelfern sowie den engagierten Lehrkräften, die dieses besondere Projekt ermöglicht haben. Gemeinsam wurde ein weiterer wichtiger Beitrag dazu geleistet, dass Kinder sicher schwimmen lernen – eine Fähigkeit, die sie ein Leben lang begleitet. Ein Leuchtturmprojekt für die Region, entstanden aus einer Idee, getragen von vielen engagierten Menschen und geschaffen für das Wohl unserer Kinder.


Schreib- und Podcast-Werkstatt fördern

Kreativität und Medienkompetenz

Was macht einen guten Text aus? Wie entsteht ein individuelles Design? Und wie wird aus

kreativen Geschichten ein richtiger Podcast? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die

Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen der Freiherr-vom-Stein-

Grundschule Nassau in den vergangenen Monaten – und bewiesen dabei jede Menge

Fantasie, Kreativität und Mut.

In der Schreibwerkstatt der vierten Klassen schlüpften die Kinder in die Rolle echter

Autorinnen und Autoren und gestalteten eigene, professionell gedruckte Klassenzeitungen.

Gemeinsam entstanden Interviews, Berichte über Ausflüge, Erinnerungen und Fotocollagen

aus der Grundschulzeit. Die Kinder übernahmen dabei journalistische Aufgaben, führten

Gespräche, formulierten Texte und gestalteten ihre Zeitungen ganz eigenständig bis zum

Druck.

In der Podcast-Werkstatt wurden hingegen die fantasievollen Geschichten der Drittklässler

hörbar. Die Kinder erprobten das kreative Schreiben, das betonte Vorlesen, nahmen ihre

Texte professionell auf und erfuhren ganz nebenbei, wie ein Podcast entsteht – von der

ersten Idee bis zur fertigen Episode. So wurden aus geschriebenen Geschichten kleine

Hörerlebnisse, die zeigen, wie unterschiedlich Kinder die Welt sehen.

„Gerade das Zusammenspiel aus Schreiben und Sprechen eröffnet völlig neue

Möglichkeiten“, erklärt Projektleiterin Jennifer Ingmann. „Die Kinder erleben, dass ihre

eigenen Gedanken und Geschichten wertvoll sind und Menschen erreichen können. Das

stärkt nicht nur ihre sprachlichen Fähigkeiten, sondern auch ihr Selbstbewusstsein.“ Die

Projekte verbinden klassische Schreibförderung mit moderner Medienbildung. Ganz

nebenbei trainieren die Kinder Lesen, Schreiben, freies Sprechen, Teamarbeit und den

sicheren Umgang mit digitalen Medien – Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinaus

wichtig sind. Ermöglicht wurde das Projekt auf Initiative von Schulleiter Thorsten Winkes,

dem projektbezogenes, kreatives Arbeiten besonders am Herzen liegt.

Die „Podcast-Werkstatt“ wurde im Günther-Leifheit-Kulturhaus vorgestellt, eine Ausstellung

zum Thema „Stimme“ kann noch bis zum Ende der Sommerferien in der Bücherei der Stadt

Nassau angeschaut werden. Die fertigen Podcasts sind inzwischen unter dem Titel „Die

Podcast-Werkstatt der Grundschule Nassau“ auf den gängigen Streaming-Plattformen wie

Spotify und Google Podcasts verfügbar und laden dazu ein, in die Gedanken- und

Geschichtenwelt der Kinder einzutauchen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie viel Kreativität in

jungen Köpfen steckt und dass gute Geschichten nicht nur gelesen, sondern auch gehört

werden können. Die Klassenzeitungen wurden mit viel Applaus in einer Lesung vorgestellt

und verbleiben als wunderbare Erinnerung an die Grundschulzeit in den Familien.


Ein besonderer Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr

Der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr war für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen zweifellos eines der Highlights am Ende ihrer Grundschulzeit. Mit großem Engagement und viel Herzblut ermöglichten vier Feuerwehrkameraden den Kindern einen spannenden und lehrreichen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.

In vier Gruppen durchliefen die Kinder verschiedene Stationen. Sie erfuhren Wissenswertes über Feuer, das Verbrennungsdreieck und die richtige Brandbekämpfung. Besonders eindrucksvoll waren die praktischen Demonstrationen, bei denen verschiedene brennbare Materialien getestet und unterschiedliche Möglichkeiten des Löschens mit Löschdecke, Sand und Wasser vorgestellt wurden. Auch die Gefahren leicht entzündlicher Sprays wurden anschaulich erklärt.

Große Begeisterung löste der Einblick in den Trainingsbereich der Feuerwehrleute aus. Die Kinder konnten die Ausrüstung aus nächster Nähe betrachten und erfuhren, welche körperlichen Anforderungen an Atemschutzgeräteträger gestellt werden. Besonders spannend war ein spezieller Übungsparcours: Im Dunkeln und begleitet von einer realistischen Geräuschkulisse mussten die Schülerinnen und Schüler fünf versteckte Buzzer finden. Über ein Kamerasystem konnte der Ablauf beobachtet werden. So erhielten die Kinder einen Eindruck von den Herausforderungen, denen sich Feuerwehrleute im Training stellen.

Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der Fahrzeughallen. Die Kinder bestaunten die Einsatzfahrzeuge und das Feuerwehrboot, lernten zahlreiche Geräte kennen und durften sogar den schweren hydraulischen Spreizer anheben. Mit großer Begeisterung erkundeten sie außerdem das Innere eines Feuerwehrautos und konnten einmal hindurchklettern. Dabei erhielten sie einen Eindruck von der umfangreichen Ausrüstung, die bei Einsätzen benötigt wird.

Beeindruckend war auch die Vorführung des Leiterwagens, dessen Drehleiter bis in rund 30 Meter Höhe ausgefahren wurde. Daneben erhielten die Kinder interessante Einblicke in die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr und die vielfältigen Aufgaben der Einsatzkräfte.

Für einen fröhlichen Abschluss sorgten das Zielschießen mit Feuerwehrschläuchen und eine anschließende Wasserschlacht, die bei allen Beteiligten für große Begeisterung sorgte.

Im Namen der Schülerinnen und Schüler bedanken wir uns herzlich bei den Feuerwehrkameraden für ihre Zeit, ihre Geduld und ihre große Bereitschaft, den Kindern die Arbeit der Feuerwehr so anschaulich und praxisnah näherzubringen. Der Besuch hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch großen Respekt vor dem ehrenamtlichen Engagement der Feuerwehr geweckt. Er wird den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und war zweifellos eines der Highlights am Ende ihrer Grundschulzeit.


„STEIN Voices“ eröffnen 17. Netzwerkkonferenz des Rhein-Lahn-Kreises

Mit großer Freude und auch ein wenig Stolz blickt der Schulchor der Freiherr-vom-Stein-Schule

unter der Leitung von Frau Jaeger auf ein besonderes Ereignis zurück. Beim Schulfest am 24. April

2026 wurde feierlich der neue Name des Chores bekannt gegeben: Aus dem „Schulchor“ wurden

die „STEIN Voices“.

Nur wenige Wochen später stand bereits der erste große Auftritt außerhalb von Nassau auf dem

Programm. Am 11. Juni 2026 machten sich die STEIN Voices auf den Weg nach Bad Ems, wo sie

zur Eröffnung der 17. Netzwerkkonferenz des Rhein-Lahn-Kreises eingeladen waren. Schon die

gemeinsame Zugfahrt stellte für viele Kinder ein erstes großes Highlight des Tages dar und sorgte

für Vorfreude und gute Stimmung.

In Bad Ems angekommen, eröffneten die STEIN Voices die Konferenz mit zwei Liedern. Besonders

beeindruckte das erste Stück die Zuhörerinnen und Zuhörer. Auf die Melodie von „Don’t Stop

Believin’“ geschrieben, stellte der Text die Bedeutung von Einzigartigkeit, Mut und die

unerschütterliche Kraft des Guten in den Mittelpunkt. Damit gelang den jungen Sängerinnen und

Sängern ein inspirierender Auftakt für die Veranstaltung.

Doch nicht nur die Botschaft des Liedes handelte von Mut – auch die STEIN Voices selbst

bewiesen an diesem Tag großen Mut. Solopartien, das Singen vor einem voll besetzten

Sitzungssaal und die gemeinsame Anreise mit dem Zug waren Herausforderungen, die die Kinder

mit Bravour meisterten.

So bleibt der erste Auswärtsauftritt der STEIN Voices als rundum gelungener Tag in Erinnerung.

Die vielen positiven Eindrücke, die herzliche Resonanz des Publikums und die gemeinsamen

Erlebnisse werden den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.



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